Thomasmesse in Bad Belzig unter Teilnahme der Gemeinde Fläming

Anfang des Jahres unterbreitete der Vikar der Evangelischen Kirche, Johannes Herzer, den Vorschlag, einen ökumenischen Gottesdienst in Form einer Thomasmesse gemeinsam zu gestalten. Der Vorschlag wurde von den vier christlichen Konfessionen der Stadt Bad Belzig angenommen und in einer gemeinsamen Planung wurde der Gottesdienst vorbereitet.

Der Gottesdienst fand am 28.06.2024 um 20.00 Uhr in der St. Marienkirche statt. Es waren ca. 80 Teilnehmende aus den vier Konfessionen anwesend. Der Gottesdienst wurde in einer herzlichen, schönen Atmosphäre gefeiert.

 

Gegliedert war der Gottesdienst in Begrüßung, Garderobengebet, Fürbittengebete. Außerdem gab es fünf kurze Predigtbeiträge, die durch Musikbeiträge verbunden wurden. In allen Predigtbeiträge wurde auf die Wichtigkeit des Friedens, zum einen im allgemeinen Leben, aber auch besonders als Christen hingewiesen. Das Zusammenrücken der Christen untereinander wurde immer wieder betont.

 

Eine „offene Zeit“ mit verschiedene Stationen, die sich mit dem Thema Frieden befassen schloss sich der Predigt an.

  • Kleine Blumentöpfen bemalen und mit Samenkörner bepflanzen,
  • Origami-Kraniche falten als Gedenken an die Vielen, die durch Kriege ihr Leben verlieren,
  • Gestaltung eines Friedensbildes,
  • Geschichte Errettung Mose,
  • Gebetszettel schreiben, die zuerst an eine Pinnwand, wie an einer Klagemauer, befestigt wurden. Die Zettel wurden anschließend in einer Feuerschale verbrannt, als Symbol dafür, dass alle Sorgen auf den Altar Gottes gelegt werden.
  • Einübung eines Friedensliedes mit dem Kantor der evangelischen Kirchengemeinde, Winfried Kuntz.
  • Erbeten eines persönlichen Fürbittengebetes und eines Segens beim Vikar für Gläubige, die in besonderer Weise Gottes Hilfe benötigten.

 

Zum Abschluss wurden noch einmal Fürbittengebete und das „Unser Vater“ gesprochen, gefolgt von einem Abschlusssegen. Die Band des CVJM (Christlicher Verein junger Männer) beendete die Thomasmesse musikalisch.

 

Die vorhandenen Stationen wurden auch nach dem Gottesdienst noch rege besucht. Bei kleinen Snacks und Getränke kam es zu manchem interessanten Gedankenaustausch.

 

Es war ein gelungener Abend mit einer durchweg positiven Resonanz, in der das christliche Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt wurde.